2017 - nur eine kleine Auswahl unserer Aktivitäten

Andacht zur Erinnerung an die ungeborenen Kinder

7. Januar: Es liegt viel Schnee und ein kalter Wind weht. Dennoch treffen wir uns in der Friedhofskapelle Neustadt um an die ungeborenen Kinder zu erinnern und an Eltern die um ein verlorenes Kind trauern. Der katholische Pfarrer Brendler aus Pirna hält die Andacht. Nach der Andacht stellen wir noch Lichter am Denkstein ab und treffen uns danach im Pfarrhaus zum Gespräch.

Dem Kartografen über die Schulter geschaut

31. Januar: Wir dürfen dem Kartographen Rolf Böhm über die Schulter schauen, der viele Karten der Sächsischen Schweiz, aber auch vom Tharandter Wald und vom Zittauer Gebirge entwickelt hat (vorwiegend im Maßstab 1:10.000) .

Näheres: www.boehmwanderkarten.de

Einweihung des Kaleb - Hauses “Haus des Lebens” in Chemnitz

Februar/März: Diverse Veranstaltungen: Schulandacht in einer evangelischen Grundschule, Vortrag in einer Jungen Gemeinde, Infostände bei kirchlichen Männertagen in der Lausitz und in einem Dresdner Hotel (Bild) usw.

  Vor allem aber: Einweihung des neuen Kaleb-Hauses “Haus für das Leben” in Chemnitz (Bilder). In diesem Haus sind die Beratungsräume des Chemnitzer Kalebvereins untergebracht, aber auch die Geschäftsstelle des Kaleb-Gesamtverbandes ist von Berlin ins “Haus des Lebens” nach Chemnitz umgezogen.

Bild 4: Der Geschäftsführer des Kaleb-Gesamtverbandes, Gerhard Steier, gratuliert der Vorsitzenden des Chemnitzer Kaleb e.V., Claudia Goldhahn. Bild 5: Die Leiterin der Beratungsstelle, Sonja Fritzsch (rechts im Bild) dankt der Mitbegründerin des Chemnitzer Kaleb-Vereins, Ruthild Kohlmann, für die Idee, in Chemnitz ein “Haus des Lebens” zu bauen und für all die Kraft, die Frau Kohlmann in dieses Projekt gesteckt hat.

Mit Müttern und Kindern des Mutter-Kind-Hauses Jiretin (Tschechien) im Mariba-Freizeitbad in Neustadt/Sa.

29. März: nach einem Willkommenskaffee bei Kaleb (Bild) und einem leckeren Mittagessen im Pfarrhaus Neustadt (leider keine Bilder) geht es ins schöne Mariba-Freizeitbad.

Gottesdienst am Denkstein für die ungeborenen Kinder

21. Mai: Gemeinsam mit der Evang.-Luth. Kirchgemeinde Neustadt und den Maltesern feieren wir wieder den jährlichen Gottesdienst am Denkstein für die ungeborenen Kinder auf dem Friedhof Neustadt/Sa.

Stand beim Stadtfest Bischofswerda

11.Juni: Beim Stadtfest Bischofswerda sind wir mit Infostand und Spielangeboten im Park hinter der evang. Kirche.

Mit tschechischen Freunden im Zoo Liberec

10. Juli: Gemeinsam mit Müttern und Kindern aus dem Mutter-Kind-Heim Jiretin besuchen wir den Zoo Liberec.

Kerntechnologie beim Kirnitzschtalfest oder Wer hat noch Puste?

30.07.:  Beim Kirnitzschtalfest sind wir wieder mit Infostand, Buttonprägen und Spielen vertreten. Es ist drückend heiß, da brauchen die Wanderer und Radfahrer viel “Puste”. Die wollen wir mal testen - mit einem Wettbewerb im Kirschkernspucken. Fast 100 Leute lassen sich auf den Spaß ein. Am Ende ist der 20 jährige  Paul Zimmermann aus Rathmannsdorf mit 10,60 Metern Sieger. Seniorenmeister und Dritter der Gesamtwertung wird mit 9,00 Metern Rainer Englick aus Krippen, beide im Bild unten mit Rolf-Böhm-Wanderkarten, die es als Preise gab.

Zum Hauptstraßenfest in Bad Gottleuba

20 August: Wir sind beim Stadtfest Gottleuba dabei - nochmals mit Kirschkernweitspucken. Aber es gibt auch gute Gespräche am Stand, z.B. mit einer Kindergärtnerin, die von uns Material mitnimmt.

Und wieder beim Marsch für das Leben

16. September: Auch in diesem Jahr war Kaleb Sächsische Schweiz mit eigenem Sonderbus - der mit 39 Teilnehmern gut gefüllt war - beim “Marsch für das Leben” in Berlin dabei. Antje Bergmann berichtet:

Die Schwächsten schützen – Ja zu jedem Kind

Unter diesem Motto startete am Sonnabend, dem 16. September 2017, in Berlin der Marsch für das Leben.Anlässlich dieser Veranstaltung appelliert der Bundesverband Lebensrecht in der „Berliner Erklärung“ an Politik und Gesellschaft, das unbedingte Recht auf Leben als oberstes Menschenrecht und elementare Grundlage unserer rechtsstaatlichen Ordnung zu achten und durchzusetzen:

  • Jeder Mensch, ob geboren oder ungeboren, hat das Recht auf Leben und Achtung seiner Würde.
  • Jeder Mensch ist gleich wertvoll, unabhängig vom Stand seiner Entwicklung, von Eigenschaften und Umständen.
  • Die Schutzpflicht des Staates gilt jedem einzelnen Menschen ab der Zeugung. Dessen Menschenwürde und Lebensrecht ist unabhängig von der Entscheidung Dritter.

Wir rufen auf, gemeinsam für ein Europa ohne Abtreibung und Euthanasie einzutreten. Dazu ist auf allen Ebenen ein Umdenken zugunsten von ungeborenen, kranken und alten Menschen erforderlich. Nur so ist allen Menschen ein Leben in Selbstbestimmung, Freiheit und Würde möglich. Gemeinsam für das Leben – immer.

Unser Kaleb Sächsische Schweiz e.V. schließt sich inhaltlich in ungeteilter Weise den Forderungen des Marsches an und unterstützt die Durchführung seit Jahren durch die Teilnahme von Mitgliedern und Freunden, denn im Einsatz für das Leben zählt jeder Einzelne. So fuhren wir mit einem fast voll besetzten Sonderbus nach Berlin und dort versammelten sich rund 7.500 Teilnehmer, mit guter Stimmung und hochkarätigen Rednerinnen und Redner aus dem In- und Ausland auf dem Podium. Die Veranstaltung, die im Vorfeld mit Grußworten durch Politik, Verbänden und Kirchen unterstützt worden war, sandte bei strahlendem Wetter vor dem Reichstag ein deutliches Signal an den neu zu wählenden Bundestag: „Das Lebensrecht und die Würde des Menschen sind unveräußerlich“

Ein bewegendes Zeugnis dafür, wie unverzichtbar der Einsatz der Lebensschützer ist, war der Auftritt von Lukas: Der 18-Jährige, der das Down-Syndrom hat, ist unter anderem bei der freiwilligen Feuerwehr aktiv und beeindruckte die Marschteilnehmer durch seine Lebensfreude.

Der Schweigemarsch durch Berlin-Mitte endete mit einem ökumenischen Gottesdienst, in dem die Verbundenheit aller Marschteilnehmer besonders zum Ausdruck gebracht wurde.

Mit unvergesslichen Eindrücken fuhren wir am Abend wieder zurück in unsere sächsische Heimat und

haben nun ganz neuen Elan für das Anliegen des Lebensschutzes. Menschenrechte gelten für alle – auch für Kinder vor der Geburt. Wir setzen uns ein für Hilfe statt Unrecht, für Solidarität, Nächstenliebe und Inklusion. Kein Kind ist „unzumutbar“. Bleiben Sie dran – es geht uns alle an!

Bitte  vormerken: Der Marsch für das Leben 2018 findet am 22.09.2018 in Berlin statt.

Kaleb-Stand beim Erntedankfest Neustadt

24. September: Kalebstand beim Erntedankfest der Kirchgemeinde Neustadt: Infostand, Button-Prägen, Kugelspielen und Erbsenweitspucken mit unbestechlichem Linienrichter (3. Bild).

Tag der offenen Tür in Dolni Podluzi (Tschechien)

26. September: Wir sind zu Gast im Mutter-Kind-Heim Dolni Podluzi, das zum “Tag der offenen Tür” eingeladen hat. Nach Hausbesichtigung, Kaffee un d Kuchen findet noch ein Benefizkonzert in der Kirche Schönborn statt.

Kleiderspende für Rumänien

Oktober: Die Rumänienhilfe Pirna holt wieder Kleidung für den nächsten Hilfstransport bei uns ab. nach und nach füllt sich fast der ganze Kleintransporter. Wer mehr über die Arbeit des regen Pirnaer Vereins erfahren will: www.europas-kinder-pirna.de

“Stabwechsel” in der Geschäftsführung des Kaleb Sächsische Schweiz e.V.

Am 1. Oktober geht Bernd Katzschner in den Ruhestand. Zusammen mit Freunden hat er 1993 den Verein Kaleb Sächsische Schweiz e.V. gegründet und war viele Jahre Geschäftsführer. Als Nachfolger wurde Dietmar Scheidemantel aus Großpostwitz bei Bautzen gewählt. Am 24.11.17 wird die Verabschiedung von Bernd Katzschner und der Arbeitsbeginn von Dietmar Scheidemantel gemeinsam im Mehrgenerationenhaus Sebnitz und in der Kalebstelle gefeiert und am 25. gibt es noch eine - leider verregnete - Kalebwanderung.

Zu Beginn begrüßt unsere Vorsitzende, Anette Gleich, die Gäste, dankt Bernd Katzschner für die langjährige Arbeit und begrüßt Dietmar Scheidemantel in unserer Kaleb-Gemeinschaft. Danach gibt Bernd einen Kurzrückblick über die 24 Jahre Kaleb-Arbeit und dankt allen Mitstreitern, Spendern und Institutionen, die das Anliegen mit getragen haben. Dietmar bringt seine Freude zum Ausdruck, diese Arbeit fortsetzen zu können und dabei auf die Unterstützung der Vereinsmitglieder zählen zu dürfen.

Nun folgen Grußworte - von Mike Ruckh, dem Oberbürgermeister von Sebnitz (linkes Bild), von Vertretern des Kaleb-Gesamtverbandes (Bild Mitte, vlnr: Ruthild Kohlmann/Vorsitzende, Britta Färber/Referentin, Jörg Weise/Geschäftsführer) und von Walter Ramm (Aktion Leben/Odenwald, rechtes Bild).

Die Pfarrer Lothar Gulbins (Sebnitz), Christian Heurich (Stolpen) und Sören Schellenberger (Neustadt) sprechen ein herzliches Grußwort.

Auch tschechische Gäste sind gekommen: Links grüßen  Marcella und Ursula vom Mutter-Kind-Heim Jiretin, rechts danken Hanka und Jiri vom Mutter-Kind-Heim Dolni Podluzi Bernd Katzschner für die langjährigen guten Kontakte...

...und heißen Dietmar Scheidemantel willkommen (links). Von Margred Mehner, der langjährigen Vorsitzenden von Kaleb Dresden gibt es für den Ruheständler eine Schlummerrolle (Bild Mitte). Auch Spender/Förderer der Arbeit ergreifen das Wort, z.B. Sybille Zimmer (rechtes Bild), die extra aus dem Vogtland angereist ist.

Zwischen den Grußworten erfreut Herr Blumenbach aus Neustadt mit Musikstücken und auch der Vorstand bringt ein “Ständchen”. Und irgendwann zwischendrin findet auch der symbolische “Stabwechsel” statt.

Nach all den vielen schönen Worten, schönen Bildern und schöner Musik gibt es dann Häppchen und Raum für Gespräche. Links oben Manfred Bartsch aus Pirna und der katholische Pfarrer Eberhard Thieme aus Leipzig, langjährige, treue Unterstützer unserer Arbeit. Auch die fleißigen Helfer vom Vorstand, die an dem Tag viel zu tun hatten, finden einmal Zeit für eine Tasse Kaffee (stellvertretend geht der Dank per Bild hier an Burgunde Zöbisch und Andrea Stauch, Bild rechts oben). Mitte: Dietmar Scheidemantel im Gespräch mit Britta Färber vom Kaleb-Gesamtverband, Bernd Katzschner mit Frau Kamp, Frau Renger und Frau Schober, die in der Kleiderkammer Dienst tun. Unten: Ruthild Kohlmann vom Gesamtverband mit Margred Mehner aus Dresden und Jiri Podlesak aus Dolni Podluzi mit Gunther Gebauer aus Sebnitz - beide sprechen auch die jeweils andere Sprache. Ein großer Dank für den Tag an alle, die zum Gelingen beigetragen haben, auch an die Mitarbeiter des DRK-Mehrgenerationenhauses, die die Räume stellten und manchen Sonderwunsch erfüllten.

Anderntags (25.11.) ist dann noch eine Kalebwanderung angesagt. Trotz Nieselregens behalten wir gute Laune. Matthias Bergmann (Mitte links) spielt zur Gitarre, Erika Philipp und Winfried Scholze singen fleißig mit und Sigrun Horschig (unsere 2. Vorsitzende) - erst noch im Gespräch mit Petra und Enno Hering - findet ein gutes Schlußwort.

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